7 Decken DIY Bastelideen

7 Decken DIY Bastelideen

Du möchtest deinem Zuhause eine persönliche Note verleihen und suchst nach kreativen Projekten, die Gemütlichkeit schaffen? Mit diesen 7 Decken DIY Bastelideen verwandelst du einfache Materialien in einzigartige Unikate, die nicht nur wärmen, sondern auch als stilvolle Dekoration dienen.

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Stilvolle Decken für jeden Geschmack: 7 DIY Bastelideen

Die eigene Decke zu gestalten ist eine wunderbare Möglichkeit, deiner Kreativität freien Lauf zu lassen und gleichzeitig funktionale Wohnaccessoires zu schaffen. Ob als Kuscheldecke für gemütliche Abende, als Überwurf für dein Sofa oder als Geschenk für liebe Menschen – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Hier findest du 7 inspirierende Ideen, wie du mit verschiedenen Techniken und Materialien beeindruckende Ergebnisse erzielst.

1. Die klassische Patchworkdecke: Zeitlos und persönlich

Die Patchworkdecke ist ein wahrer Klassiker, der Individualität und Handwerkskunst vereint. Hierbei werden Stoffreste oder bewusst ausgewählte Stoffe in verschiedenen Mustern und Farben zu einzelnen Quadraten oder anderen Formen zugeschnitten und anschließend zu einer größeren Decke zusammengenäht. Das Faszinierende am Patchwork ist, dass jede Decke ein Unikat ist und Geschichten erzählen kann, indem du Stoffe aus alten Lieblingskleidungsstücken oder Erinnerungsstücken verarbeitest.

Materialien und Vorgehensweise:

  • Stoffauswahl: Baumwolle ist ideal für Patchworkdecken, da sie sich gut verarbeiten lässt und waschbar ist. Achte auf eine gute Qualität und darauf, dass sich die Stoffe farblich ergänzen.
  • Zuschneiden: Verwende ein Rollschneider, eine Schneidematte und ein Lineal, um exakte Quadrate oder andere gewünschte Formen zuzuschneiden. Kleine Abweichungen können später zu Problemen beim Zusammennähen führen.
  • Zusammennähen: Nähe die einzelnen Stoffstücke zuerst zu Reihen und dann die Reihen untereinander zusammen. Verwende eine Nähmaschine für ein gleichmäßiges und stabiles Ergebnis.
  • Wattierung und Rückseite: Füge zwischen die Patchwork-Oberseite und eine Rückseitenstofflage eine dünne Wattierung (Vlieseline oder spezielle Deckenwattierung) ein. Diese sorgt für die Fülle und Wärme der Decke.
  • Quilten: Das Quilten ist der Prozess, bei dem die drei Lagen (Oberseite, Wattierung, Rückseite) miteinander verbunden werden. Dies kann durch einfache Nähte entlang der Patchwork-Nähte oder durch dekorative Muster geschehen.
  • Einfassen: Zum Schluss wird die Decke mit einem Stoffstreifen (Binding) eingefasst, um die Kanten sauber abzuschließen und zu verstärken.

2. Kuschelige Strickdecke: Gemütlichkeit zum Selbermachen

Eine handgestrickte Decke strahlt pure Gemütlichkeit aus und ist die perfekte Wahl für kühle Abende. Mit der richtigen Wolle und einer einfachen Stricktechnik kannst du auch als Anfänger beeindruckende Ergebnisse erzielen.

Materialien und Vorgehensweise:

  • Garnauswahl: Wähle ein weiches, voluminöses Garn, wie z.B. Merinowolle, Alpaka oder eine Acryl-/Wollmischung. Für eine schnelle Fertigstellung eignen sich besonders dicke Garne (Bulky oder Super Bulky Garn).
  • Stricknadeln: Die Nadelstärke richtet sich nach der Dicke des Garns. Meist sind dies Nadeln im Bereich von 8 mm bis 20 mm für dicke Garne.
  • Maschenanschlag: Beginne mit einer ausreichenden Anzahl von Maschen, um die gewünschte Breite deiner Decke zu erreichen.
  • Strickmuster: Für Anfänger sind rechte Maschen (glatt rechts) oder das Krausrechts-Muster ideal. Fortgeschrittene können sich an komplexere Muster wie Zopfmuster oder verschiedene Strukturmuster wagen.
  • Fortlaufend stricken: Stricke einfach fort, bis die Decke die gewünschte Länge erreicht hat.
  • Maschen abketten: Am Ende alle Maschen locker abketten, um ein Ausfransen zu verhindern.
  • Optional: Du kannst die Decke auch aus mehreren gestrickten Rechtecken zusammensetzen, um größere oder komplexere Designs zu ermöglichen.

3. Häkeldecke im Granny Square Design: Farbenfrohe Vielfalt

Das klassische Granny Square Muster ist nicht nur charmant, sondern auch unglaublich vielseitig. Du kannst einzelne Quadrate in verschiedenen Farben häkeln und sie dann zu einer bunten und einzigartigen Decke zusammenfügen.

Materialien und Vorgehensweise:

  • Garnauswahl: Acrylgarn eignet sich gut für Häkeldecken, da es preiswert, pflegeleicht und in vielen Farben erhältlich ist. Baumwolle oder Wollmischungen sind ebenfalls gute Optionen.
  • Häkelnadel: Wähle eine Häkelnadel, die zur Dicke deines Garns passt.
  • Granny Squares häkeln: Jedes Granny Square wird in Runden gehäkelt, beginnend mit einem Kreis aus Luftmaschen, der dann mit festen Maschen, halben Stäbchen oder Stäbchen zu einem Quadrat geformt wird. Die Eckpunkte werden oft durch Luftmaschen und Stäbchen gekennzeichnet.
  • Farbwechsel: Nutze die Möglichkeit, für jedes Granny Square eine neue Farbe zu wählen, oder wechsle die Farben innerhalb eines Quadrats für zusätzliche Effekte.
  • Zusammenfügen: Die fertigen Granny Squares werden entweder zusammengenäht oder mit Kettmaschen bzw. festen Maschen aneinandergehäkelt.
  • Umlaufende Bordüre: Um die Decke optisch abzurunden, kannst du am Ende eine oder mehrere Runden mit festen Maschen oder Stäbchen um die gesamte Decke häkeln.

4. Die Decke aus Chenille-Garn: Flauschig und schnell gefertigt

Chenille-Garn ist bekannt für seine unglaublich weiche und flauschige Textur, die deiner Decke einen luxuriösen Touch verleiht. Mit diesem Garn lassen sich auch ohne komplizierte Muster schnell beeindruckende Kuscheldecken zaubern.

Materialien und Vorgehensweise:

  • Chenille-Garn: Dieses Garn hat eine samtige Oberfläche und ist oft sehr voluminös. Es gibt verschiedene Dicken, von leicht bis extra-dick.
  • Stricknadeln oder Häkelnadel: Je nach Technik wählst du die passende Nadel. Für Chenille-Garn sind oft sehr große Nadelstärken erforderlich, um die Fülle des Garns zur Geltung zu bringen.
  • Stricken mit Chenille: Verwende einfache Stricktechniken wie glatt rechts oder kraus rechts. Das Garn selbst sorgt für die Optik.
  • Häkeln mit Chenille: Auch hier eignen sich einfache Häkelmuster. Aufgrund der Fülle des Garns sind oft nur wenige Reihen nötig, um eine dicke Decke zu erhalten.
  • Armstricken: Eine besonders beliebte Methode ist das Armstricken mit Chenille-Garn. Hierbei werden die Finger und Arme als Werkzeug genutzt, um eine sehr dicke und schnell entstehende Decke zu schaffen.
  • Wichtiger Hinweis: Chenille-Garn kann fusseln. Achte auf eine gute Qualität und wasche die fertige Decke entsprechend den Herstellerangaben, oft nur Handwäsche oder Schonwaschgang.

5. Filzdecke: Modern und schlicht

Eine Decke aus Filz ist eine moderne und minimalistische Alternative. Filz ist ein dichtes, nicht gewebtes Material, das in verschiedenen Farben und Stärken erhältlich ist. Die Verarbeitung ist einfach und erfordert keine besonderen Nähkenntnisse.

Materialien und Vorgehensweise:

  • Filzplatten oder Filzstoff: Wähle Filzplatten in den gewünschten Farben und einer geeigneten Stärke. Für eine Decke eignen sich dickere Filzvarianten.
  • Zuschneiden: Schneide die Filzplatten mit einer Schere oder einem scharfen Messer auf die gewünschte Größe und Form zu.
  • Zusammenfügen:
    • Kleben: Mit einem starken Textilkleber lassen sich die Filzstücke einfach miteinander verbinden. Trage den Kleber gleichmäßig auf und presse die Teile fest zusammen.
    • Nähen: Du kannst die Filzteile auch mit einer Nähmaschine (mit einer geeigneten Nadel für dickere Stoffe) oder von Hand mit einem groben Stich zusammennähen. Dies verleiht der Decke zusätzliche Struktur und Haltbarkeit.
  • Design: Spiele mit verschiedenen Farben und Formen. Du kannst einfache Rechtecke aneinanderreihen oder auch geometrische Muster gestalten.
  • Rückseite: Wenn du eine weichere Rückseite wünschst, kannst du die Filzdecke mit einem Stoff wie Fleece oder Baumwolle auf der Rückseite versehen.

6. Faltdecke aus Vlieseline/Fleece: Einfach und schnell

Diese Idee ist perfekt für alle, die schnell ein Ergebnis sehen möchten und keine komplexen Handarbeitstechniken beherrschen. Eine Decke aus Vlieseline oder Fleece ist kuschelig, leicht und einfach herzustellen.

Materialien und Vorgehensweise:

  • Fleece-Stoff: Wähle einen oder mehrere Fleecestoffe in deinen Lieblingsfarben und Mustern. Achte auf eine gute Qualität, die nicht zu stark ausfranst.
  • Vlieseline (optional): Für zusätzliche Wärme und Dicke kannst du eine oder mehrere Schichten Vlieseline als Füllung verwenden.
  • Zuschneiden: Schneide den Fleecestoff (und die Vlieseline, falls verwendet) auf die gewünschte Größe zu.
  • Zusammenfügen (einfache Methode): Lege die Stoffteile übereinander (Fleece als Oberseite, ggf. Vlieseline in der Mitte, Fleece als Rückseite). Nähe die Ränder mit einer Nähmaschine zusammen. Lasse eine Öffnung zum Wenden.
  • Wenden und Schließen: Wende die Decke durch die Öffnung auf die richtige Seite und schließe die Öffnung von Hand oder mit der Nähmaschine.
  • Dekoratives Quilten (optional): Um die Decke aufzupeppen und die einzelnen Schichten zu verbinden, kannst du sie mit einfachen Nähten quilten.
  • Fransen (optional): Bei reinen Fleece-Decken kannst du die Ränder auch einschneiden und zu Fransen verarbeiten.

7. Gehäkelte oder gestrickte Babydecke: Ein liebevolles Geschenk

Eine handgemachte Babydecke ist ein ganz besonderes Geschenk zur Geburt. Sie ist nicht nur praktisch, sondern auch ein liebevolles Andenken, das von Herzen kommt.

Materialien und Vorgehensweise:

  • Garnauswahl: Verwende weiche, hautverträgliche und maschinenwaschbare Garne wie Babybaumwolle, Merinowolle oder spezielle Babygarne. Achte darauf, dass das Garn hypoallergen ist.
  • Strick- oder Häkelnadel: Wähle die Nadelstärke passend zum Garn.
  • Musterwahl: Für Babydecken eignen sich einfache und luftige Muster wie glatt rechts, kraus rechts, einfache Lochmuster oder das klassische Granny Square.
  • Größe: Typische Maße für Babydecken liegen zwischen 70×90 cm und 100×120 cm.
  • Farben: Helle Pastelltöne, Weiß oder sanfte Naturfarben sind klassische und beruhigende Farben für Babydecken.
  • Abschluss: Säume die Decke mit einer schlichten Bordüre aus festen Maschen oder einem dekorativen Rapport ab.
  • Sicherheit: Achte darauf, dass keine losen Teile oder Kleinteile verwendet werden, die sich ablösen und vom Baby verschluckt werden könnten.
Bastelidee Schwierigkeitsgrad Benötigte Zeit (Schätzung) Wärmegrad Pflegeleichtigkeit
Patchworkdecke Mittel Mehrere Tage bis Wochen Hoch Gut (je nach Stoff)
Strickdecke Einfach bis Fortgeschritten Einige Tage bis Wochen Hoch Gut bis Mittel
Granny Square Decke Einfach Mehrere Tage bis Wochen (je nach Größe) Hoch Gut
Chenille-Decke Einfach Wenige Stunden bis Tage Sehr Hoch Mittel (Handwäsche empfohlen)
Filzdecke Sehr Einfach Wenige Stunden Mittel Sehr Gut
Faltdecke (Vlieseline/Fleece) Sehr Einfach Wenige Stunden Hoch Sehr Gut
Babydecke Einfach bis Mittel Wenige Tage bis Wochen Hoch Sehr Gut (bei entsprechender Garnwahl)

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FAQ – Häufig gestellte Fragen zu 7 Decken DIY Bastelideen

Welche ist die einfachste DIY-Deckenidee für Anfänger?

Für absolute Anfänger eignet sich die Faltdecke aus Fleece am besten. Sie erfordert nur grundlegende Nähkenntnisse (gerade Nähte) und das Zuschneiden von Stoffen. Auch das Armstricken mit Chenille-Garn ist sehr einsteigerfreundlich, da keine Nadeln benötigt werden.

Wie viel Garn benötige ich für eine Decke?

Die benötigte Menge Garn hängt stark von der Dicke des Garns, der Größe der Decke und dem gewählten Muster ab. Als grobe Richtlinie kannst du für eine mittelgroße Strick- oder Häkeldecke (ca. 150×200 cm) etwa 1.500 bis 3.000 Meter Garn einplanen. Prüfe immer die Angaben auf der Garnbanderole, dort ist oft die Lauflänge pro Knäuel angegeben.

Wie pflege ich meine handgemachte Decke am besten?

Die Pflege hängt vom Material ab. Baumwoll- und Acryldecken sind meist maschinenwaschbar bei 30-40°C im Schonwaschgang. Wolle sollte oft nur kalt mit speziellem Wollwaschmittel oder per Hand gewaschen werden. Chenille-Garn ist tendenziell empfindlicher und erfordert oft Handwäsche oder einen sehr schonenden Waschgang ohne Schleudern. Lies immer die Pflegehinweise des verwendeten Materials.

Kann ich auch alte Kleidung für meine DIY-Deckenprojekte verwenden?

Ja, absolut! Das Upcycling von alten Kleidungsstücken ist eine fantastische Möglichkeit, einzigartige und nachhaltige Decken zu gestalten, besonders bei Patchworkdecken. Achte darauf, dass die Stoffe sauber sind und die gleichen Wasch- und Bügeleigenschaften haben, um Probleme beim Zusammenfügen und bei der Pflege zu vermeiden.

Wie vermeide ich, dass sich meine gestrickte oder gehäkelte Decke verzieht?

Ein gleichmäßiger Maschendruck ist entscheidend. Übe das Stricken oder Häkeln auf kleineren Proben, um ein Gefühl für das Garn und die Nadelstärke zu bekommen. Achte auch darauf, die Maschen am Ende nicht zu fest abzuketten, da dies den Rand straffen kann. Die richtige Pflege, wie das Liegen zum Trocknen von gestrickten oder gehäkelten Stücken, hilft ebenfalls, Verziehen vorzubeugen.

Was ist der Unterschied zwischen Quilten und Patchworken?

Patchwork ist die Technik, bei der kleine Stoffstücke zu einer größeren Fläche zusammengenäht werden, oft in einem bestimmten Muster. Quilten hingegen bezieht sich auf das Zusammenfügen von drei Lagen – einer Oberseite (oft Patchwork), einer Wattierung und einer Rückseite – und deren Verbindung durch Nähte. Diese Nähte, die sogenannten Quernähte, können dekorativ sein und dem Ganzen Tiefe verleihen.

Sind DIY-Decken auch für Menschen mit wenig Näh- oder Strickkenntnissen geeignet?

Ja, es gibt viele einfache Projekte, die auch für Anfänger geeignet sind. Die Faltdecke aus Fleece, die Filzdecke (mit Kleber) und das Armstricken mit Chenille-Garn sind hervorragende Beispiele dafür. Selbst bei komplexeren Techniken wie Patchwork oder Stricken kann man mit einfachen Mustern und viel Geduld tolle Ergebnisse erzielen.

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